Aquarieneinrichtung mit Blumentöpfen

 

Mit einfachen Mitteln kann man seinen Tiere einen schönen, preiswerten und vor allem gut strukturierten Lebensrum schaffen. Dieses Aquarium hat mit Filter, Belüftungspumpe, Heizung, CDM(HQI)-Beleuchtung und Thermometer ca. €150.- gekostet.
Bewohnt wird dieses Aquarium von einer jungen Moschusschildkröte und etlichen Fischen (Guppies, Platies und Antennenwelsen). Nach den zu erwartenden Einfahrproblemen im ersten halben Jahr dürfte eine gründliche Reinigung erst in etlichen Jahren erforderlich werden wenn das Wasser monatlich zu 50% gewechselt wird.

Das Aquarium ist 100x40x40cm groß.
Es enthält drei Kunststoffteile:
links: Filter, eine Eckampel
mitte: Landteil, eine Wandampel
unten: Flachwasserbereich, ein Blumenkastenuntersetzer

Wenn man genau hinschaut, sieht man rechts das dicke Ansaugrohr vom Filter das bis zum Boden reicht. Die Ecke in der das Ansaugrohr des Filters ist wird von dem linken Betonstein bis zur vorderen Ecke mit Steinen abgetrennt und mit Lava gefüllt. Der restliche Boden wird mit Rheinsand gefüllt.

Der Flachwasserbereich besteht aus einem Untersatz für einen Blumenkasten. Er ist mit je einer rostfreien Schraube auf drei Betonsteine gedübelt. Wenn das Aquarium fertig eingerichtet ist wird er wie der Boden mit Sand gefüllt.

Der mit Lava gefüllte Filter hat ein Volumen von 4 Liter. Mit der Lava am Boden wird das gesamte Filtervolumen des Aquariums dann ca. 6-8 Liter betragen. Dies reicht aus um den anfallenden "Dreck" mehrere Jahre lang problemlos abbauen zu können. Eventuell ist es erforderlich ab und zu etwas Mulm abzusauen. Ob dies halbjährlich oder jährlich nötig sein wird zeigt die Zukunft.

Zwei mit Silikon aufeinander geklebte Glasscheiben bilden einen Haken zum Aufhängen der Blumentöpfe. Die Blumentöpfe sind einfach eingehängt.

Der erste Filter von innen ohne Lava. Das Wasser, welches durch das dicke Rohr in den Filter strömt wird oben hineingeleitet. Es läuft dann langsam durch das Filtervolumen nach unten. Von dort wird es mit einem Luftheber wieder ins Becken zurück befördert.
Dieser Filter hat den Nachteil, dass der Luftheber relativ kurz ist und dieser dadurch nicht allzu große Höhenunterschiede bewältigen kann. Wenn also nach einer Woche der Wasserstand durch Verdunstung um 1-2cm gefallen ist, fördert sie fast kein Wasser mehr.

Um dieses Manko zu beheben habe ich beim 2. Filter den Luftheber in das Zulaufrohr integriert. Wie beim ersten Filter wird in der Ecke ein Loch in den Blumentopf gebohrt. In dieses Loch habe ich ein ca. 20cm langes Stück eines Verlegerohrs von Gardena gesteckt.

Der Filter steht auf diesem Bild auf dem Kopf. 2cm über dem unteren Ende habe ich ein Loch in das Verlegerohr gebohrt und ein dünnes Rohr mit 6mm Durchmesser hineingesteckt. Durch dieses dünne Rohr wird die Luft geblasen, die das Wasser mit mach oben nimmt. Die Rohre habe ich miteinander und auch mit dem Blumenkasten mit zwei Kabelbindern verbunden.

Durch die unter den Rand des Blumenkastens gebohrten Löcher fließt das Wasser zurück ins Aquarium. Im Boden sind ebenfalls zweit Löcher um Totwasser zu vermeiden und auch im Bodenbereich des Filters eine Strömung zu bekommen. Beim Befüllen mit Lava habe ich darauf geachtet, dass die obere Öffnung des Steigrohres nicht durch Steinchen blockiert werden kann. Im Betrieb blubbert der Filter leicht vor sich hin.

Das Aquarium nach einer Woche Betrieb. Beleuchtet wird es mit einer 70W-CDM-Lampe. Der Ast ist beim Obstbaumschnitt angefallen und hat ein paar Monate im Gartenteich gelegen, so dass bereits ein Großteil der Nähr- und Trübstoffe herausgelöst waren.

Die Lavaecke wird durch große Kieselsteine abgegrenzt.
 

Startseite